CHRONIK


Chronologie einer Bauruine

 

18.05.17
Bürgerschaftssitzung: Mit einer Stimme Mehrheit den Aufstellungsbeschluss wieder dahingehend einkassiert, dass erst mal ein städtebaulicher Wettbewerb stattfinden soll. Ab jetzt erarbeitet die BFL ein Bürgerbegehren.

15.05.17
BA: Herr Kremming von der CIMA trägt vor. Die Entscheidung wird vertagt, bis die bereits beim Bürgermeister vorliegende Stellungnahme der Denkmalpflege im BA vorgestellt wird. Dann soll neu entschieden werden. Die Denkmalpflege soll diesbezüglich auf der nächsten, spätestens übernächsten Bauausschusssitzung vorstellen.

26.01.17
Auf der Bürgerschaftssitzung wurde die Verwaltung beauftragt, bis März 2017 einen Aufstellungsbeschluss für mein Projekt, unter Berücksichtigung des Denkmals, zur Aufstellung vorzulegen.

10.10.16
In der Bauausschusssitzung wird der Schlachthof unter Denkmal gestellt!

19.09.16
BA: Herr Kremming von der CIMA trägt vor. Die Entscheidung wird vertagt, bis die bereits beim Bürgermeister vorliegende Stellungnahme der Denkmalpflege im BA vorgestellt wird. Dann soll neu entschieden werden. Die Denkmalpflege soll diesbezüglich auf der nächsten, spätestens übernächsten Bauausschusssitzung vorstellen.

28.07.16
Bekomme Mail, dass die Gutachter wohl erst am 19.09.16 vorstellen dürfen. Mit dieser Verschiebung habe ich aufgrund dauernder Verschiebungen schon gerechnet und habe vorsorglich bei den Gutachtern auch für den 19.09. angefragt. Sicherheitshalber auch jetzt für den 10.10..

18.07.16
Der von der Stadt beauftragte Gutachter Herr Böhm von Lademann und Partner darf das Gegengutachten vom ehemals ebenfalls von der Stadt Lübeck beauftragten Gutachten, damals aus dem Hause Cima, persönlich im Bauausschuss vorstellen. Das wurde moniert, weil das für das Projekt positive Cima - Gutachten nicht persönlich vorgestellt werden durfte. Dies soll nun am 05.09.16 nachgeholt werden.

28.04.16
Antrag wurde vertagt, weil sich die Denkmalpflege zu Wort gemeldet hat und dieser Bericht soll erst mal abgewartet werden.

25.02.16
In der Bürgerschaft wurde ein Dringlichkeitsantrag gestellt. Von der Verwaltung soll der Beschluss aus dem BA vom 16.11.15 umgesetzt werden! Nötige 2/3 Mehrheit kam nicht zustande. So kommt dieser Antrag normal in die nächste Bürgerschaftssitzung am 28.04.16

15.02.16
Auf der Bauausschusssitzung wird unser Antrag abgelehnt. Es wurde dem Antrag zugestimmt, der besagt, dass alle 3 Varianten weiterverfolgt werden sollen.

04.02.16
Vorlage von der Verwaltung für den Bauausschuss am 15.02.16 erhalten. Entgegen dem Beschluss des Bauausschusses vom 16.11.15 werden nun 3 mögliche Varianten zur Abstimmung dargestellt ?! Zwei Varianten von der Verwaltung favorisiert, welche wirtschaftlich nicht umsetzbar sind und meine Variante.

16.11.15  

Bauausschusssitzung:  Es wurde beschlossen, dass die Verwaltung nun in nächster kurzen Zeit einen Aufstellungsbeschluss für einen B – Plan, nicht Vorhabenbezogenen B – Plan, erstellen soll. Inhalt: 3.800 qm VK, mind. 130 Wohnungen, Zufahrt Rechts rein, rechts raus. Ein erster richtig guter Erfolg !

20.10.15
Anruf und Mail aus der Verwaltung: Abstimmung wird nicht am 02.11.15 stattfinden. Vielleicht am 16.11.15

05.10.15

Im Bauausschuss nur vorgestellt und nicht, obwohl vereinbart, zur Abstimmung gegeben. Dafür Negativpunkte außerhalb des Kontextes aus dem umfänglich positiven Gutachten vorgetragen. Außerdem und nicht abgestimmt, Alternativkonzept von der Coop vorstellen lassen. Neuer Abstimmungstermin soll 02.11.15 sein.

04.09.15
Erneut überarbeiteten Antrag bei der Bauverwaltung abgegeben. Zur Abstimmung haben wir den Termin 05.10.15 vereinbart.

Frühjahr 2015

Aktualisiertes Gutachten von der Cima erstellen lassen. Wieder sehr positives Fazit für Lübeck! Alle Fraktionen außer der SPD, nach Fraktionsrunde, dafür. CDU mit der Einschränkung rechts rein, rechts raus, auch dafür.


Sommer 2013 bis Februar 2015

Durch Cima eine Haushaltsbefragung durchgeführt. Sehr Positives Ergebnis. Vorstellungsrunde des neuen Konzeptes mit weiteren Mehrwert für Lübeck in allen Fraktionen persönlich vorgetragen.

19.03.2013
Podiumsdiskussion Vorwerker Runde: Publikum Alle Für das Projekt, bis auf Einer

19.11.2012
Bauausschusssitzung: Kurz vor Abstimmung und Vorlage der negativen Stellungnahme der Stadt Lübeck spricht Herr Boden: „Der Investor weiß schon lange, dass nur 1.800 qm genehmigt werden sollen. Es wurde immer über mind. 3.000 qm und mehr gesprochen (Vorkassenzone 800 qm z. b. Post, Friseur, Apotheke, Cafe). Dies ist insbesondere auch dadurch nachgewiesen, weil die Stadt Lübeck selbst die Gutachten mit 3.000 qm VK und Vorkassenzone, inkl. der verhandelten Sortimentsliste, in Auftrag gegeben hat

14.11.2011
BA: 3.000 Qm vorgestellt, jetzt soll ich aber erst mal Verkehrsgutachten und Verträglichkeitsgutachten liefern In 2012 Verträglichkeitsgutachten und Verkehrsgutachten mit meinem Projekt erstellt. Auftraggeber Stadt Lübeck. Kostenteilung. Alle Gutachten sehr Positiv und im Einklang mit den Zielen der Stadt Lübeck. So das Fazit aus den Gutachten! Außerdem: Gemeinsam mit der Stadt Lübeck eine Sortimentsliste erstellt damit keine Innenstadtrelevante Artikel verkauft werden und eben nur Nahversorgungsartikel angeboten werden.


30.05.2011
Schreiben der Stadtplanung an VION Food Hamburg: Inhalt: „Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am 17.Januar 2011 Herrn Schulze in nicht öffentlicher Sitzung die prinzipielle Zustimmung zur Umsetzung des Projekts mit der Nutzungsmischung von Wohnen, Einkaufen und Grünfläche (damals noch mit Kita) gegeben, sah aber die geplante Verkaufsfläche mit ca. 4.000 qm Kaufland einschließlich Shops als kritisch an und forderte eine Reduzierung, die von der Verwaltung auf 25 % konkretisiert wurde. … Eingedenk seiner früheren Vorgaben, die Verkaufsfläche zu reduzieren, hat der Bauausschuss dann beschlossen, eine Neuvorstellung des Projektes erst wieder auf die Tagesordnung zu nehmen, wenn die Vorgabe der Verkaufsflächenreduzierung von 4.000 auf 3.000 qm umgesetzt ist.“

29.03.2010
Schreiben Stadtplanung an ARCADIS mit Inhalt „Ein Immobilienentwickler Schulze aus Hattstedt sowie sein Beauftragter Architekt Wieczorek  haben nunmehr ein Konzept vorgestellt, in dem die Sortimente und Verkaufsflächen soweit angepasst sind, dass sie von der Stadtplanung als im Standort angemessen und dem Zentren- und Nahversorgungskonzept entsprechend eingestuft werden können. … Ich hoffe, die nun begonnene Entwicklung des Grundstückes gemeinsam mit Ihnen erfolgreich durchführen zu können und verbleibe mir freundlichen Grüßen im Auftrag Herbert Schnabel“


17.04.2009

Gespräch mit Herren Schnabel, Weber und Frau Grau; Votum Vertreter der Stadt: Supermarkt (Vollsortimenter) mit 3.000 qm Verkaufsfläche und einer möglichen Einbindung eines Getränkemarktes wird seitens der Stadt positiv bewertet. ARCADIS wird auf Grundlage der Anmerkungen und Rahmenbedingungen ein Exposé erstellen und nach Abstimmung mit der Stadt an Investoren schicken. Stadt hat dem Exposé nach Prüfung zugestimmt.

02.03.2009
Gespräch mit den Herren Saxe, Boden, Schnabel, Weber und Frau Grau; Votum Vertreter der Stadt: als Obergrenzen werden angesehen: Supermarkt (Vollsortimenter) mit 3.000 qm Verkaufsfläche sowie zusätzlich Markthalle mit 6.000 qm Verkaufsfläche ;die Stadt würde die Gestaltung und Pflege von Grünanlagen durch den Investor positiv sehen.

29.09.2008
Gespräch mit Herren Saxe, Boden, Schnabel und Frau Grau;  Fazit: das Entwicklungskonzept mit den angegebenen Nutzungen  wird weiterhin von der Stadt Lübeck befürwortet und unterstützt. Coop hat den Mietvertrag an der Matthäistraße nach Aussage der Stadt verlängert.

25.10.2006
Vereinbarung zwischen Hansestadt Lübeck (HL) und VION Food Hamburg (VION)


§ 1 "Beteiligung der HL am Verkaufserlös für das Grundstück„VION verpflichtet sich, die HL an dem anteiligen Erlös aus dem Verkauf des Grundstückes nach Maßgabe folgender Regelung zu beteiligen…“


§ 2 Fälligkeit des Anteils der HL am Mehrerlös, Einmalzahlung für nachlaufende Personalkosten

 

„Die VION wird der HL eine Einmalzahlung für die durch die Schließung des Schlachthofes entstehenden nachlaufenden Personalkosten pauschal in Höhe von EUR 1.200.000 zahlen."

Zahlung erfolgte Anfang 2007.

04.10.2006
Gespräch mit coop (Herrn Götsch): Fazit: coop sieht die Einzelhandelssituation im Stadtteil St. Lorenz als kritisch an. Es ist bleibt nach dem Gespräch ungewiss, ob coop an einer Ansiedlung interessiert ist.

14.06.2006
Gespräch mit Bürgermeister Saxe, Herrn Schnabel und Frau Grau (Wirtschaftsförderung)    über Entwicklungskonzept mit Präsentation; Votum Vertreter der Stadt:Es kann festgehalten werden, dass das vorgestellte Entwicklungsszenario in die Vorstellungen der Stadt Lübeck zur Gesamtentwicklung von St. Lorenz-Nord passt (3.000 qm Einzelhandel/Supermarkt); die Stadt ist bereit, in ein notwendiges Bauleitverfahren einzutreten, wenn Investor gefunden wurde.

12.04.2006
Schriftliche Information an Bürgermeister über Gespräch am 30.03.06 mit Bausenator.


30.03.2006

Gespräch mit Herren Boden (Bausenator) und Schnabel (Bereichsleiter Stadtplanung)

Vorstellung Entwicklungsszenarien: Nahversorgungszentrum mit Einzelhandel mit 3.000 qm

Votum Vertreter der Stadt: die Stadtwird die vorgestellten Szenarien unterstützen, da diese in die eigene Entwicklungsstrategie für den Stadtteil hineinpassen.


Februar 2006

Einstellung der Schlachtungen

 

Erstellung des Entwicklungskonzeptes sowie Begleitung des Projektes und aller Gespräche mit der Hansestadt Lübeck durch ARCADIS Immobilienconsulting.